«Schmutziges Spiel» (Leserbrief)

Ausgabe vom 8. Dezember «Bundesrat ist für umstrittene BLS-Werkstätte» «Schmutziges Spiel» Als Grundlage des Standortentscheides wird immer wieder die Begleitgruppe der BLS genommen. Diese wurde von einem bezahlten PR-Büro moderiert, der Präsident sitzt mittlerweile im BLS-Verwaltungsrat, die Mitglieder waren weder paritätisch zusammengesetzt noch gewählt, und die Abstimmung erfolgte nicht transparent. Einen Anteil an der beabsichtigten Verschandelung von Wald und Kulturland tragen die städtische und die kantonale Verwaltung. Der Stadtplaner hebelte sämtliche fachlichen Argumente mit stadtplanerischen Luftträumen aus.

Die Abwägungen der kantonalen Behörden bezüglich der Standorte Niederbottigen und Chlyforst sind nicht nachvollziehbar und entbehren jeglicher fachlichen Logik. Dies sind nur einige Ungereimtheiten im schmutzigen Spiel, bei welchem vor allem die Natur im weitgehend unverbauten Westen der Stadt Bern verliert. Matthias Thomet, Bern «Wo bleibt die Weitsicht?» Da baut eine BLS, die irgendeinmal mit den SBB fusionieren wird. Und dann steht ein Bau da, der niemandem mehr dient. Das Kulturland geht verloren, der Wald wird abgeholzt und den Bauern die Lebensgrundlagen vernichtet.

Wo ist die Weitsicht geblieben? Was sind das für Schreibtischtäter? Onlinekommentar Jolanda Schäfer.